Mit Herrn von H. zum Schlangenberg

Die Route


Wir suchen die Geschichten jenseits der aktuellen Berichterstattung und der ausgetretenen Wege. Von Genua aus geht es zunächst mit der Fähre nach Tunesien. Zwar haben wir in Tunis eine Verabredung und einige spannende Interviews in Sousse zur neuen Tunesischen Verfassung. Aber dann wollen wir schnell ins Gelände. Ziel ist die Stadt Sidi Bouzid in Zentraltunesien, wo die arabische Revolution mit der Selbstverbrennung des Gemüsehändlers Mohamed Bouzizi ihren Ausgang genommen hat. Aber dann haben wir plötzlich nur noch ein Motorrad zur Verfügung.


Bei Dehiba geht es über die Grenze nach Libyen. In Agilat und Tripolis sind wir eingeladen. In der Ghadamis Oase sind wir die ersten Touristen nach dem Krieg. Über Misurata geht es nach Sirte, wo wir wegen unserer Kamera erst der Spionage verdächtigt, dann aber vom Stadtkomandanten persönlich eingeladen werden die Stelle zu besichtigen, wo die Rebellen Ghadafi aus dem Abflussrohr zogen und exekutierten. Wir besuchen Ras Lanuf und die Ölfelder bei den drei Oasen Awjilah, Jalu, und Jakharrad. In Benghazi sind wir wieder verabredet und fahren über Tobrug nach Sallum in Ägypten. 


In Kairo machen wir Interviews und von Alexandria aus fahren wir mit den Beduinen für zwei Tage in die Wüste. Nach einem kurzen Abstecher auf den Sinai geht es auf dem alten Karawanenweg zu den Dachlaoasen. Kurz vor El Qars nach fast 1000 Kilomentern Wüstenquerung kommt dann doch alles anders.

News